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Überraschendes Urteil des BGH: Gute Aussichten für Anleger bei geschlossenen Schiffsbeteiligungen

Die geschlossenen Schiffsfonds stehen ja schon lange in der Kritik. Viele Schiffsbeteiligung wurden  - durch übertriebenen Charterraten und damit lukrative Gewinne –  an den unwissenden Anleger verkauft. Leider konnten die Charterraten bei vielen Schiffen nicht erreicht werden und die lukrativen Gewinne blieben aus. Die Schiffe gingen in die Insolvenz. Aber was jetzt noch schimmer ist, ist die Rückforderung der Schiffsgesellschaft an den Kunden. Das Schiff ist pleite. Das Geld ist verloren und jetzt droht auch noch die Rückzahlung der bisher erhaltenen Ausschüttungen.

Aber wie kann das sein?  Schiffsbeteiligungen – über einen geschlossenen Schiffsfonds –  firmieren in der Regel als KG. Da bedeutet, du bist Teilhaber eines Unternehmens. Du bist Kommanditist. Und als Kommanditist unterliegst du einem Haftungsrisiko. Man haftet als Kommanditist zwar nicht uneingeschränkt mit seinem Privatvermögen aber mit den Einlagen.

Der BGH hat nun in seinem gestrigen Urteil die Rechte der Schiffsfonds-Anleger gestärkt. Nach dem Urteil können die jährlichen Ausschüttungen von der Gesellschaft nicht zurückverlangt werden. Das oberste Gericht hob damit überraschend die Urteile der beiden Vorinstanzen auf. (AZ: II ZR 73/11)

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