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Droht dem deutschen Aktionär das gleiche Schicksal wie dem Feldhasen?

Der Feldhase hat es schwer in Deutschland. Für ihn hat sich das Umfeld  zum schlechten verändert, so dass er jetzt sogar vom Aussterben bedroht ist. Ihm fehlen Gräser und Kräuter als Futter und Hecken als Zufluchtsort.  Dem Kleinaktionär könnte bald ein ähnliches Schicksal wie dem Feldhasen bevorstehen. Die Zahl der Kleinaktionäre ist wieder deutlich gesunken. 8,8 Millionen Menschen  waren direkt oder indirekt zum Jahresende in Aktien oder Aktienfonds investiert, wie das Deutsche Aktieninstitut (DAI) mitteilte.

Im ersten Halbjahr 2012 konnte noch ein enormer Anstieg von Aktionären festgestellt werden.  So gab es  1,5 Millionen Anleger mehr im 1. Halbjahr. Vermutlich hatten vielen Menschen eine Inflation befürchtet und investierten  ihr Geld lieber  in Aktien und Aktienfonds, als die sichere Variante zu wählen. Im 2 Halbjahr schrumpfte –  vermutlich  aufgrund von Gewinnmitnahmen –  die Anzahl der Aktionäre wieder um 1,3 Millionen. Per Saldo gibt es zwar 200.00 Menschen mehr,  dennoch befinden wir uns auf einem relativ niedrigem Niveau, verglichen mit den USA. Hierzulande sind nur 13,7 % der Bevölkerung in Aktien investiert.

Für die Deutschen ist und bleibt das Sparbuch die Nr. 1. bei der Geldanlage. Sicherheit ist nach wie vor das wichtigste Argument für die Geldanlage.

Ein nicht ganz ernst zunehmender Vergleich zwischen dem Aktionär und einem Feldhasen:

  Aktionär Feldhase
lat. Bez. Homo oeconomicus Lepus eropaeus
Anzahl
2011/2012
8,8 Millionen 4 Millionen
Anzahl
2001
13,0 Millionen
Vom Aussterben bedroht, weil Börse nur noch was für Profis ist
die Risikobereitschaft sinkt.
Es keine „Volksaktie“ mehr gibt
Verstädterung der Landschaften
Vernetzung des Straßenbauen
Verlust der notwendigen Lebensgrundlagen

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