Blog über Geldanlage und Finanzen
Google
formats

Spanier erfinden die erste Matratze mit eingebautem Safe

Die Griechenlandkrise, die Bankenkrise und jetzt die Krise in Zypern, lassen die Anleger einfach nicht mehr ruhig schlafen. Das spanisches Unternehmen DESS hat jetzt die erste Matratze mit eingebautem Safe produziert.

Der spanische Unternehmen Francesco Santos träumte davon, dass er sein hart erarbeitetes Geld an einem Ort sicher deponieren möchte. Das Geld aber einfach nur unter das Kopfkissen zu legen, erschien ihm nicht sicher genug. Es musste etwas sein, was wirklich sicher ist und einfach funktioniert.

Die Idee, einen Matratzensafe zu produzieren war geboren.

Auf der Matratze soll man nicht nur gut, sondern auch viel entspannter schlafen können. Ob das wirklich stimmt, weiß ich natürlich nicht. Zumindest soll der Safe so in die Matratze integriert sein, dass es keine punktuellen Druckstellen gibt und der Safe im Schlaf nicht spürbar ist.

Das spanische Unternehmen präsentiert mit dem Matratzen-Safe eine Lösung für ein aktuelles Problem. Sicherlich eine innovative Idee, ob sie sich allerdings am Markt durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Zumindest das Youtube-Video ist schon 1.600 mal angeklickt worden.

formats

Kennzahlen: And the Winner is (wieder mal): Deutsche Börse

In den letzten Tagen sind die Managergehälter für die Vorstandsvorsitzenden der DAX-Unternehmen für das Geschäftsjahr 2012 bekannt gegeben worden. Der Top-Verdiener war Martin Winterkorn mit einer Gesamtvergütung von 14.511.276 Euro. Kein schlechter Stundenlohn. Vielleicht sollte ich auch mal eine Kennzahlen-Tabelle über den Stundenlohn machen.

In der jetzigen Tabelle habe ich mal die Vergütung der Vorstandsvorsitzenden ins Verhältnis zu der Anzahl der beschäftigten Mitarbeitern gesetzt. Ein sehr interessantes Ergebnis: Der CEO der Deutschen Börse AG hat pro Mitarbeiter 1032,49 Euro verdient. Damit steht R. Francioni unangefochten an Platz 1. Die weiteren Plätze erfährst du in der nachfolgenden Tabelle.

Lesen Sie weiter

formats

Geldanlage in Aktien – Vor- und Nachteile

“Wer wäre nicht gerne Aktionär”. Diesen Werbespruch kennen wir alle. 2001 gab es 13 Millionen Aktionäre in Deutschland. Sicherlich nicht zuletzt wegen der “Volksaktie”. Die Zahl der Aktionäre ist aber seit Jahren  rückläufig. Die Privatinvestoren haben das Vertauen in Aktien verloren. Sicherlich auch ausgelöst durch die Finanzkrise und durch  teilweise Falschberatung durch  Banken.

Für den Privatinvestor ist die Geldanlage in den letzten Jahren  auch nicht einfacher geworden. Begriffe wie EFT, CFD, Future und Optionen, Zertifikate, Aktienanleihen usw, sind Begriffe, die die meisten privaten Anleger vermutlich noch nie gehört haben. Die klingt die Anlage in Aktien ja schon fast konservativ. Trotzdem ist die Zahl der Aktionäre von 13 Millionen (2001) auf 8,8 Millionen (2011) gesunken.  Für den Privatinvestor hat die Sicherheit der Geldanlage – nach wie vor – die höchste Priorität.

Andre Kostolany hat in seinem Buch “Börsenpsycholgie” geschrieben:

Wenn man sich eine Aktie gekauft hat, sollte man anschliessend in eine Apotheke gehen und sich Schlaftabeltten kaufen. Nach ein paar Jahren sollte man sich dann die Aktie wieder ansehen und sich über satte Kursgewinne freuen.

In der heutigen Zeit ist das sicherlich nicht mehr ganz so ratsam. Die Aktien unterliegen einer wesentlich stärkeren Volatilität – Schwankung – als früher. Aber welche Vor- und Nachteile bieten denn nun Aktien?

Lesen Sie weiter

formats

Zypern – Zyprioten haben eine geringere Pro-Kopf-Verschuldung als Berliner.

Griechenland bekommt den Abbau seinen Defizits langsam in den Griff. Der Patient ist zwar noch nicht topfit, aber er ist am Leben. So konnte man die Situation um Griechenland mit einfachen Worten umschreiben. Griechische Staatsanleihen haben zwar immer noch den Ramsch-Status – sie haben weiterhin ein Rating von C -, dennoch hat sich der Anleihenkurs in den letzten Monaten schon spürbar verbessert. Noch vor wenigen Monaten wurden Griechische-Bonds mit einem Kurs von unter 20 gehandelt. Jetzt liegt der Kurs schon bei über 40. Kaum haben wir den einen Patienten “gerettet”. Kommt auch schon der nächste. Zypern steht mit einer Staatspleite vor der Tür und bittet um ein Hilfspaket. Die Angst ist zurück. Lesen Sie weiter

formats

Freitag war Hexensabbat. Was ist das eigentlich?

Alle 3 Monate befindet sich die Börse in einem Ausnahmezustand. Obwohl man an diesem Tag noch nie eine Hexe auf dem Parkett gesehen hat, ist trotzdem Hexensabbat.

Der Hexensabbat ist bei den Anleger ein gefürchteter Tag, denn an diesem besonderen Tag, ist der große Verfallstag an der Börse und die Umsatzvolumen können an diesem Tag gegenüber dem Durchschnitt um das Siebenfache steigen. Die Anleger und Investoren fürchten diesen Tag, da durch die starken Handelsvolumen die Kurse nach unten gedrückt werden können.

Auch an diesem Freitag war mal wieder der Hexensabbat. Und der DAX hat eine kleine Pause eingelegt und ein paar Punkte verloren. Das ist aber sicherlich nicht weiter verwunderlich, da der DAX in den letzten Monaten ein Ralley hingelegt hat und jetzt durch Gewinnmitnahmen eine kleine Kurskorrektur durchgeführt wurde. Lesen Sie weiter

formats

kostenlose Software für die Chartanalyse

Wäre es nicht schön, wenn wir eine Glaskugel hätten und die Aktienkurse von morgen vorhersagen könnten. Leider gibt es solche Glaskugeln nicht. Aber viele Anleger glauben an die Vorhersagekraft der  technischen Chartanalyse.

Mit der technisches Chartanalyse ist ein Instrumentarium gemeint, dass die Kursentwicklung einer Aktie in einem Chart darstellt. Die technische Analyse fragt nicht, warum die Aktien gestiegen oder gefallen ist, was die Einflussfaktoren für den aktuellen Kurs sind? Die technische Chartanalyse versucht keine Erklärung zu finden, sondern der Kurs wird als gegeben angenommen. Die technische Chartanalyse versucht Gesetzmäßigkeiten im Kursverlauf festzustellen um dadurch Rückschlüsse auf die kommende Kursentwicklung vorherzusagen. Die Anfänge der technischen Analyse können bei Charles Dow (um 1900) – amerikanischer Journalist und Mitbegründer der Dow, Jones & Company –  angesetzt werden. Ein Glaskugel habe ich zwar nicht, aber es gibt ein mächtiges Chartanalyse-Tool. Und das beste es ist kostenlos. Lesen Sie weiter

formats

Überraschendes Urteil des BGH: Gute Aussichten für Anleger bei geschlossenen Schiffsbeteiligungen

Die geschlossenen Schiffsfonds stehen ja schon lange in der Kritik. Viele Schiffsbeteiligung wurden  - durch übertriebenen Charterraten und damit lukrative Gewinne –  an den unwissenden Anleger verkauft. Leider konnten die Charterraten bei vielen Schiffen nicht erreicht werden und die lukrativen Gewinne blieben aus. Die Schiffe gingen in die Insolvenz. Aber was jetzt noch schimmer ist, ist die Rückforderung der Schiffsgesellschaft an den Kunden. Das Schiff ist pleite. Das Geld ist verloren und jetzt droht auch noch die Rückzahlung der bisher erhaltenen Ausschüttungen.

Aber wie kann das sein?  Schiffsbeteiligungen – über einen geschlossenen Schiffsfonds –  firmieren in der Regel als KG. Da bedeutet, du bist Teilhaber eines Unternehmens. Du bist Kommanditist. Und als Kommanditist unterliegst du einem Haftungsrisiko. Man haftet als Kommanditist zwar nicht uneingeschränkt mit seinem Privatvermögen aber mit den Einlagen.

Der BGH hat nun in seinem gestrigen Urteil die Rechte der Schiffsfonds-Anleger gestärkt. Nach dem Urteil können die jährlichen Ausschüttungen von der Gesellschaft nicht zurückverlangt werden. Das oberste Gericht hob damit überraschend die Urteile der beiden Vorinstanzen auf. (AZ: II ZR 73/11)

formats

So funktionieren festverzinsliche Wertpapiere

Du willst Dein Geld sicher anlegen und möchtest nicht ständig den Aktienchart beobachten um festzustellen, dass du schon wieder Geld an der Börse verloren hast. Du möchtest ruhig schlafen und suchst nach sicheren Alternativen für die Geldanlage. Neben dem Sparbuch können festverzinsliche Wertpapiere eine Alternative darstellen. Festverzinslichen Wertpapieren werden von Unternehmen oder Staaten (Emittenten) – zur Fremdkapitalbeschaffung – herausgegeben.

Lesen Sie weiter

formats

Die 10 besten Börsensprüche – Teil 1

Jeder Börsianer hat für die unterschiedlichsten Marktsituationen einen passenden Spruch. Hinter jedem Spruch steckt ja bekanntlich auch ein Fünkchen Wahrheit. Ich habe mal die besten Börsensprüche/Börsenweisheiten zusammengetragen. Einige Börsensprüche stehen zwar im Widerspruch zueinander.  Deshalb sollte auch nicht jeder Spruch allzu ernst genommen werden. Dennoch haben alle Sprüche eine Gemeinsamkeit. Sie sind klar und einfach zu verstehen.

1. Mann kann in sehr kurzer Zeit Geld verlieren, aber es dauert sehr lange, um das Geld zu vermehren.

2. Man sollte eine Aktie nicht kaufen, weil sie billig ist, sondern weil man ein Menge darüber weiß.

3. Verliebe dich nie in eine Aktie, sei immer aufgeschlossen und bewerte eine Aktie immer so, als wenn du sie nicht besitzen würdest.

4. Wenn man an der Börse investiert, sollte man das Geld nie auf eine Aktie setzen, sondern das Risiko auf mehrere Aktien verteilen.

5. Es ist gut Versorger zu kaufen, weil diese eine hohe Rendite einbringen”. Geld verdient man jedoch mit Wachstumsaktien.

6. An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven und das Geld haben, das Minus 1 auszuhalten.
(André Kostolany)

7. Man sollte in verschiedene Aktien investieren, denn von fünf Aktien ist eine super, eine absolut schlecht und drei sind ok.

8. der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen ist, weil sie steigt.
(Warren Buffet)

10. Bargeld in der Tasche und gleichzeitig die Absicht zu haben, bei niedrigen Kursen in die Börse einzusteigen, ist dasselbe Vergnügen, wie hungrig zu sein und sich auf dem Weg ins Restaurant zu befinden.
(André Kostolany)

 

formats

Droht dem deutschen Aktionär das gleiche Schicksal wie dem Feldhasen?

Der Feldhase hat es schwer in Deutschland. Für ihn hat sich das Umfeld  zum schlechten verändert, so dass er jetzt sogar vom Aussterben bedroht ist. Ihm fehlen Gräser und Kräuter als Futter und Hecken als Zufluchtsort.  Dem Kleinaktionär könnte bald ein ähnliches Schicksal wie dem Feldhasen bevorstehen. Die Zahl der Kleinaktionäre ist wieder deutlich gesunken. 8,8 Millionen Menschen  waren direkt oder indirekt zum Jahresende in Aktien oder Aktienfonds investiert, wie das Deutsche Aktieninstitut (DAI) mitteilte. Lesen Sie weiter